Die Organisation Charo Himalaya e.V. (zunächst Kham – Hilfsprojekt für Nomaden, ab 2017 Nomadenhilfe, ab 2025 Charo Himalaya) wurde im Herbst 2007 von Nomad*innen in Tibet und Freund*innen aus Deutschland gegründet. Im Frühling 2008 wurde der Verein in Deutschland als gemeinnützig eingetragen. Seitdem engagieren wir uns in den Nomadengebieten Tibets.
2016 wurde Kontakt zu jungen Engagierten in Bhutan hergestellt. Aufgrund der schwierigen politischen Situation führt unser Verein seit 2017 hauptsächlich Projekte in Bhutan durch.
Die Mitglieder aus Deutschland und ihre Partner*innen in den Projektgebieten arbeiten eng zusammen. Für die Umsetzung der Ideen vor Ort sind die lokalen Mitarbeiter*innen selbst verantwortlich.



Die Idee zur Gründung des Vereins entstand 2007 in Tibet. Tibetische und deutsche Freund*innen taten sich zusammen und entwickelten Ideen zur Verbesserung der Lebenssituation von Nomaden in Tibet. 2008 wurde der Verein Nomadenhilfe e.V. als gemeinnütziger Verein in Köln gegründet.
Gemeinsam mit unseren Partner*innen in Bhutan und Tibet entwickeln wir Projekte, mithilfe derer Bewohner*innen der ländlichen Gebiete in Bhutan und Tibet ihre Lebenssituation verbessern können.
Schwerpunkte unserer Arbeit sind ländliche Entwicklung, Trinkwasserversorgung, die Verbesserung der Bildungschancen für Kinder aus benachteiligten Gebieten und Familien, medizinische Grundversorgung, sowie Sportprogramme für Kinder und Jugendliche.
In Deutschland führen wir Bildungsarbeit an Schulen, im außerschulischen Bereich und mit Erwachsenen durch.
Wir freuen uns über eure Unterstützung durch aktive Mitarbeit in Deutschland! Meldet euch gerne bei uns.
Seit Anfang 2017 engagieren wir uns schwerpunktmäßig in Bhutan. Hier haben wir bereits eine Kardamomgemeinschaft, eine Kuhfarm und eine Holzwerkstatt errichtet. Weiterhin etablieren wir Bildung- und Sportprogramme an mehreren Partnerschulen und unterstützen die Schulen bei der Einrichtung. An mehr als zehn Schulen haben wir Trinkwassersysteme für derzeit etwa 12.000 Kinder aufgebaut. Viele Familien erhalten eine monatliche Unterstützung. Bäuerinnen und Bauern, sowie Nomad*innen erhalten Solarpanels mit Lampen, Zäune zum Schutz der Felder, Saatgut, Kühe und Bewässerungssysteme.
Seit 2008 haben wir in Tibet zwei Grundschulen für 200 Kinder, sowie eine Krankenstation mit Frauen- und Kinderabteilung errichtet und Möglichkeiten zur handwerklichen und medizinischen Ausbildung für Nomaden geschaffen. Weiterhin haben wir bereits 200 Jugendlichen die Ausbildung an weiterführenden Schulen ermöglicht. Im Gemeindezentrum finden Abendkurse und Hygieneschulungen für Erwachsene statt. Über das Yakprogramm unterstützen wir alleinerziehende Frauen und ihre Kinder. Zudem stellen wir Nomadenfamilien Motorräder zur Verfügung.
Darüber hinaus führen wir Bildungsangebote an Schulen und KITAs, sowie für Erwachsene in Deutschland zu globalen Themen durch. Den Schwerpunkt dabei bilden Bhutan und das Bruttonationalglück. Zudem beschäftigen wir uns mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs), Klimagerechtigkeit, Biodiversität und nachhaltigem Konsum.
Informiert euch gerne über unsere Angebote, meldet euch für unsere Workshops an oder bucht eigene Veranstaltungen, zum Beispiel an eurer Schule! Gerne organisieren wir auch einen Digitalen Austausch mit einer Schule oder einem Experten in Bhutan.
Wenn ihr uns unterstützen möchtet, freuen wir uns über eure aktive Mitarbeit in Deutschland oder eure Spende!